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Herzlich willkommen bei der PhysioPlus-Oberbruch!

Wir freuen uns, Sie auf der Homepage der PhysioPlus-Oberbruch, welche von Michelle Eurelings geleitet wird, begrüßen zu dürfen.



Die Vielfalt unserer Behandlungen beinhaltet unter anderem Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage und Manuelle Therapie. Mit einem Klick auf unser Leistungsspektrum können Sie sich einen umfassenden Einblick über unsere Therapiemethoden verschaffen.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Praxis aus eigener Kraft zu besuchen, vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, wir besuchen Sie auch gern zu Hause.

Ihr Team der PhysioPlus-Oberbruch

Unser Team

Unser Team der PhysioPlus-Oberbruch sorgt dafür, dass Sie sich bei uns in entspannter Atmosphäre rundum wohl fühlen. Wir möchten Ihnen genau das bieten, was für Ihre individuelle Vorsorge und Genesung notwendig und sinnvoll ist.

Team
Michelle Eurelings
Physiotherapeutin
Team
Mitchell Lemmens
Physiotherapeut
Team
Shanon Holierhoek
Physiotherapeutin
Team
Charlie van der Waart
Physiotherapeutin
Team
Alex Eurelings
Physiotherapeut
Team
Jolijn Janssen-Stijaert
Physiotherapeutin

Unsere Leistungen

Krankengymnastik Neurologische Physiotherapie Manuelle Therapie Manuelle Lymphdrainage Craniomandibulaire Therapie Massage/Fango/HL Taping Hausbesuche
Berufsgruppe
  • Physiotherapeut/in / Krankengymnast/in
  • Masseur/in
Zulassungserweiterungen / Schwerpunkte
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Neurologische Krankengymnastik (PNF)
  • Orthopädische Krankengymnastik
Zusätzliche Leistungen / Anwendungen
  • Beckenbodengymnastik
  • Hausbesuche
  • klassische Massagetherapie (KMT)
  • Sportphysiotherapie
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch

Einrichtung

Aktuelles

Corona-Sonderregeln, E-Patientenakte, Pflegereform: Das ändert sich 2022 im Gesundheitsbereich
Stiftung Gesundheitswissen gibt Überblick über die Neuerungen im kommenden Jahr

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran: Die elektronische Patientenakte bekommt mehr Funktionen, der „gelbe Schein“ wird weiter digitalisiert. Ab Januar tritt zudem die Pflegereform in Kraft und es könnte sein, dass Cannabis bald legal verkauft werden darf. Ein Überblick, was sich 2022 für Sie im Gesundheitsbereich ändert.
Corona-Sonderregeln verlängert

Noch immer hat uns die Corona-Pandemie fest im Griff. Daher hat das Bundesministerium für Gesundheit die pandemiebedingte Sonderregelung verlängert:

  • Das Kinderkrankengeld kann auch 2022 je versichertem Kind grundsätzlich für 30 statt 10 Tage in Anspruch genommen werden. Alleinerziehenden haben Anspruch auf 60 statt 20 Tage.
  • Die Regelungen zur finanziellen Entlastung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen gelten bis zum 31. März. Die Zahlung des Pflegeunterstützungsgeldes wird wegen der Pandemie von zehn auf 20 Arbeitstage verlängert. Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich auch für Hilfen außerhalb der geltenden Regelung einsetzen, um so Corona-bedingte Versorgungsengpässe auszugleichen. Und eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, um die Pflegebedürftigkeit festzustellen, kann ohne Untersuchungen des Versicherten in seinem Wohnbereich erfolgen. Die Einstufung erfolgt dann nach Aktenlage und einer telefonischen Befragung.
  • Auch die geltenden Sonderregeln in der ambulanten ärztlichen Versorgung werden im Zuge der vierten Infektionswelle bis zum 31. März verlängert. Dazu zählen eine telefonische Krankschreibung bis zu sieben Kalendertagen bei Erkältungssymptomen oder das vermehrte Angebot an Video-Sprechstunden.
  • Krankenhausärztinnen und -ärzte können eine Arbeitsunfähigkeit für eine Dauer von bis 14 Kalendertagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus bescheinigen. Die Regelung tritt am 31. Mai außer Kraft.

Mehr Informationen: www.g-ba.de/service/sonderregelungen-corona/
Online zum Arzt

Welche Ärzte Videosprechstunden anbieten dürfen, wie Patientinnen und Patienten davon profitieren und wie der digitale Arztbesuch abläuft, erfahren Sie hier: www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/patient-arzt/wie-funktioniert-die-videosprechstunde
Corona-Impfpflicht für besondere Berufsgruppen ab März

Die neue Bundesregierung hat kurz nach ihrem Amtsantritt ein neues Impfpräventionsgesetz beschlossen. Das Gesetz sieht erstmals auch eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen vor: für das Personal von Arztpraxen, Kliniken, Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderungen betreut werden sowie sozialpädagogische Zentren. Die Impfpflicht soll ab dem 15. März gelten. Konkret heißt das: Personen, die z. B. in Arztpraxen und Zahnarztpraxen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen tätig sind, müssen bis zum 15. März 2022 entweder geimpft oder genesen (im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung) sein. Ausgenommen sind Personen, die auf Grund medizinischer Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können.
Sozialversicherungsbeiträge bleiben stabil

Damit die Sozialversicherungsbeiträge nicht steigen, hat der Bund eine zusätzliche Milliardenhilfe beschlossen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen bekommen, umgesetzt über einen Zuschuss an den Gesundheitsfonds, 2022 einen ergänzenden Zuschuss von 14 Milliarden Euro. So sollen die Zusatzbeiträge der Versicherten bei durchschnittlich 1,3 Prozent bleiben. Insgesamt erhält die gesetzliche Krankenversicherung damit im kommenden Jahr 28,5 Milliarden Euro aus Steuermitteln.
Beitragsbemessungsgrenze bleibt ebenfalls stabil

Die Beitragsbemessungsgrenze bleibt auf dem Niveau von 2021. Sie ist die maßgebende Rechengröße für die Sozialversicherung und wird entsprechend der Entwicklung der Löhne und Gehälter jährlich angepasst. Dadurch ändern sich die Einkommensgrenzen, von denen oder bis zu denen Beiträge zu zahlen sind. In den letzten Jahren wurde diese meist erhöht. Das ist diesmal anders. Ab dem 1. Januar 2022 beträgt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unverändert 58.050 Euro im Jahr. Die Versicherungspflichtgrenze in der GKV liegt unverändert bei 64.350 Euro brutto im Jahr. Wer mehr als diesen Betrag verdient, kann sich privat krankenversichern lassen.
Der „gelbe Schein“ wird weiter digitalisiert

Die gelben Zettel, die die Ärztin oder der Arzt bei einer Krankschreibung gesetzlich Versicherten ausstellt, sollen allmählich weniger werden. Seit dem 1. Oktober übermitteln Ärzte die Krankmeldungen bereits digital an die gesetzlichen Krankenkassen. Dass auch der Arbeitgeber von der Krankmeldung erfährt, dafür sind bislang noch die Angestellten selbst zuständig. Doch nicht mehr lange: Ab dem 1. Juli 2022 sollen die gesetzlichen Krankenkassen die Krankmeldungen auch den Arbeitgebern digital zur Verfügung stellen. Damit wird der „gelbe Schein“ Stück für Stück digitalisiert. Er verschwindet aber nicht ganz: Die Ärzte sind verpflichtet, den Patientinnen und Patienten ein Belegexemplar auszustellen.
Elektronische Patientenakte bekommt mehr Funktionen

Arztberichte, Befunde, Röntgenbilder – all dies kann theoretisch bereits seit einem Jahr in der elektronischen Patientenakte (ePA) hinterlegt werden. Ab Januar sollen auch der Impfausweis, das gelbe U-Heft für Kinder, das Zahnbonus-Heft und der Mutterpass in der ePA gespeichert werden können. Versicherte bekommen die Möglichkeit, über ihr Smartphone oder Tablet für jedes in der ePA gespeicherte Dokument einzeln zu bestimmen, wer darauf zugreifen kann. Bei einem Krankenkassenwechsel können Patienten ihre Daten aus der ePA übertragen lassen. Der Gebrauch der elektronischen Patientenakte bleibt freiwillig. Zu Beginn des Jahres 2022 werden auch die ersten privaten Krankenversicherungen die elektronische Patientenakte anbieten. Sie hatten mit dem Start auf die wesentlich umfangreicheren Funktionen und die deutlich präziseren Datenschutz-Regeln gewartet.
Die elektronische Patientenakte (ePA)

Wie man als Patient an eine solche Akte kommt, welche Vorteile sie bringen kann und wie man die Kontrolle über seine Daten behält, erfahren Sie hier: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/e-health-trends/die-elektronische-patientenakte-epa-wie-sie-funktioniert-und-was-sie
Pflegereform tritt in Kraft

Die große Koalition hat sich vor der Bundestagswahl auf eine Pflegereform geeinigt. Demnach wird die Pflegeversicherung ab 2022 vom Bund mit einer Milliarde Euro jährlich bezuschusst. Des Weiteren wird der Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte angehoben. Dadurch würde die Pflegeversicherung laut Bundesgesundheitsministerium zusätzlich 400 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Damit Pflegebedürftige von steigenden Kosten nicht überfordert werden, zahlt die Pflegeversicherung bei der Versorgung im Pflegeheim künftig einen Zuschlag. Dieser soll mit der Dauer der Pflege steigen: Im ersten Jahr trägt die Pflegekasse 5 Prozent des Eigenanteils, im zweiten Jahr 25 Prozent, im dritten Jahr 45 Prozent und danach 70 Prozent.

Außerdem werden in der ambulanten Pflege die Sachleistungsbeträge um 5 Prozent erhöht und der Leistungsbetrag der Pflegeversicherung zur Kurzzeitpflege wird um 10 Prozent angehoben. Ab dem 1. September 2022 sollen zudem nur noch Pflegeeinrichtungen zur Versorgung zugelassen werden, die ihre Pflege- und Betreuungskräfte nach Tarif bezahlen. Ein bundeseinheitlicher Personalschlüssel soll die Einstellungen zusätzlicher Pflegekräfte erleichtern und so dem Mangel an Pflegekräften entgegenwirken.
Kontrollierter Cannabis-Verkauf?

Die Parteien der Ampel-Koalitionen wollen den Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken legalisieren. Darauf hatte sich im November die Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege der Koalition geeinigt. Geplant ist eine kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene in lizenzierten Geschäften. So solle die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert und der Jugendschutz gewährleistet werden. Wann die Legalisierung umgesetzt werden soll, steht allerdings noch aus. Unter Medizinern ist die Legalisierung umstritten. Zu den möglichen Risiken gehören Psychosen, Störungen des Bewusstseins und der kognitiven Fä­hig­keiten, klare Einschränkungen der Aufmerksamkeit und der Psychomotorik.
Mehr Aufklärung über Organspende

Mehr als 9000 Menschen warten in Deutschland laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation auf eine Organspende. Die meisten davon brauchen eine Niere. Die Zahl der Menschen, die einen Organspendeausweis besitzen, ist in den vergangenen Jahren zwar gestiegen. Dennoch wissen noch immer nicht genügend Menschen über das Thema Organspende Bescheid. Hausärztinnen und Hausärzte kommt deshalb eine aktivere Rolle bei der Aufklärung über die Organspende zu. Ab März 2022 sollen sie ihre Patienten alle zwei Jahre über die Organ- und Gewebespende informieren. Das sieht das Gesetz „zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“ vor, dass der Bundestag im Januar 2020 verabschiedet hatte. Ab März soll zudem ein neues Organspenderegister an den Start gehen. Dort soll dann eine Spendererklärungen auch elektronisch abgegeben oder widerrufen werden können.
Fragen und Antworten zur Organspende

Wie erhält man einen Organspendeausweis? Unter welchen Voraussetzungen dürfen Ärzte Organe entnehmen? Und wer entscheidet, wenn der Wille des potenziellen Spenders unbekannt ist? Diese Fragen beantworten wir hier: www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/notfall-erste-hilfe/10-fragen-und-antworten-zur-organspende
Tattoo-Farben verboten

Ab Januar tritt eine neue EU-Verordnung für Tattoo-Farben in Kraft. Mehr als 4000 chemische Stoffe, die für Tattoo-Tinte und Permanent-Make-up verwendet werden, sind dann verboten. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) sieht in den Chemikalien ein Gesundheitsrisiko. Sie können Hautallergien und andere schwerwiegendere Auswirkungen auf die Gesundheit wie genetische Mutationen und Krebs verursachen, schreibt die ECHA. Das Verbot ist in der sogenannten Reach-Verordnung festgehalten. "Reach" steht für Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien. Etwa 12 Prozent der Menschen in Europa haben ein Tattoo. Studien darüber, wie groß das Gesundheitsrisiko durch die chemischen Substanzen in den Farben tatsächlich ist, gibt es bisher nicht.
Verschoben: Elektronisches Rezept

Ursprünglich sollte das elektronische Rezept ab Januar 2022 Pflicht werden. Die Einführung wurde Ende Dezember jedoch verschoben. Das teilte das Bundesministerium für Gesundheit in einem Schreiben den anderen Gesellschaftern der gematik GmbH mit. Darin heißt es, dass die erforderlichen technischen Systeme noch nicht flächendeckend zur Verfügung stehen würden. Die Testphase für das E-Rezept soll daher verlängert werden. Zukünftig sollen Ärzte gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten Rezepte nur noch digital ausstellen. Versicherte, die kein elektronisches Rezept wünschen, können aber auch weiterhin einen Papierausdruck des E-Rezepts erhalten.
Die App „E-Rezept“

  • Die App „E-Rezept“ kann auch in der Testphase kostenlos in den App-Stores heruntergeladen werden (www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de/app).
  • Technische Voraussetzungen ist ein NFC-fähiges Smartphone mit mindestens iOS 14 oder Android 7.
  • Für die Anmeldung in der App ist eine elektronische Gesundheitskarte notwendig und die dazugehörige PIN. Wer keine Gesundheitskarte hat oder den PIN nicht mehr weiß, kann beides bei seiner Krankenkasse anfordern.
  • Mit Hilfe eines QR-Codes kann das Rezept per App oder Ausdruck in der Apotheke eingelöst werden. In der App sind auch Informationen zum Medikament und Hinweise zur Einnahme und Dosierung hinterlegt.

Rieselt leise, wiegt schwer
Das sind die AGR-Tipps für rückengesundes Schneeschippen

Weiße Winter sind in Deutschland längst nicht mehr selbstverständlich und doch sollte man sich wappnen, Treppen, Bürgersteige und Hofeinfahrten in der kalten Jahreszeit vom Schnee zu befreien. Doch Schneeschippen erfordert körperlichen Einsatz: es drohen Muskelkater und Verspannungen. „Das muss aber nicht sein“, sagt Detlef Detjen von der Aktion Gesunder Rücken e.V. „Denn bei optimaler Herangehensweise kann Schneeschippen sogar zu einer erträglichen Beschäftigung werden.“

Vielleicht ist Schneeschippen nicht die beliebteste Beschäftigung und verlangt dem ein oder anderen etwas körperliche Anstrengung ab, doch die Bewegung an der frischen Luft ist ein zusätzliches, positives Gesundheits-Plus, mit dem sich auch der größte Schneemuffel das Gewissen beruhigen kann. Worauf man achten sollte, um aus einer Pflicht ein angenehmes Unterfangen zu machen, verraten die folgenden Tipps und Hinweise. Damit das Schneeschippen rückenfreundlich gelingt.

Die AGR-Schneeschipp-Tipps

Viele Menschen machen es sich unnötig schwer, denn das falsche Werkzeug ist ein häufiger Auslöser für Rückenbeschwerden. Der nächstbeste Besen ist nämlich nicht immer die beste Wahl. Oftmals ist der Stiel zu lang oder zu kurz, die Schaufel zu groß und der Besen generell nur suboptimal. Die Wahl der richtigen Schneeschaufel bildet darum eine wichtige Grundlage. Sie sollte leicht sein und eine aufrechte und ergonomische Arbeitshaltung ermöglichen. Abgerundete Handgriffe sorgen für den nötigen Grip und verhindern ein Abrutschen der hinteren Führungshand. Durch angewinkelte Seitenwände bleibt der Schnee da, wo er ist und kann nicht seitlich von der Schippe rutschen. Bei nassem Schnee ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht zu viel auf die Schaufel geladen wird. Hier gilt: Weniger heben, mehr schieben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das regelmäßige Wechseln des aktiven Arms, weil dadurch eine einseitige Belastung von Bandscheiben und Muskulatur vermieden wird. Beim Abladen des Schnees unbedingt den ganzen Körper mitdrehen, da sonst die Wirbelsäule und die Bandscheibe besonders stark belastet werden. Zu guter Letzt ist auch auf die richtige Schrittstellung zu achten: Statt krummer Haltung beim Anheben ein Bein nach vorne setzen und das Gewicht darauf verlagern.

Alles eine Frage der Einstellung

Doch nicht nur das richtige Werkzeug erleichtert die Arbeit, auch die Herangehensweise trägt einen entscheidenden Teil zu einer erfolgreichen und rückengesunden Umsetzung bei. In Deutschland gilt die Räumpflicht, laut der jeder Hausbesitzer dafür zu sorgen hat, dass seine Wege und begehbaren Flächen geräumt und von Schnee und Eis befreit sind, um Unfälle zu vermeiden. Daher muss natürlich zeitnah gehandelt werden, sobald die Flocken fallen und eine Schneedecke bilden. Dennoch sollte man versuchen, für das Schneeschippen am Morgen etwas Extra-Zeit einzuplanen und zum Beispiel 10 Minuten früher aufzustehen, um dann genügend Zeit zu haben. So erspart man sich Stress, weil man in Gedanken schon auf dem Weg zur Arbeit ist. Und ein paar kurze Verschnaufpausen zum Durchatmen oder ein kleiner Austausch mit dem Nachbarn sind auch drin, damit man gut zum Ziel kommt.

11.01.2022 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Hirn, Herz und Rückenschmerz
Wie (emotionaler) Stress unserem Rücken schadet

Immer mehr Menschen leiden unter Stress, der durch alltägliche Situationen in unserem Leben aufkommt. Die bekannten Auslöser sehen viele im Berufsleben oder einem Alltag, der einen schlichtweg überfordert. Doch auch besondere Ereignisse in unserem Privatleben können uns gehörig aus der Bahn werfen und große Stressoren sein, zum Beispiel ein Streit mit der besten Freundin, ein Verlust, der uns nahegeht oder eine Trennung. Doch Stress ist nicht nur ein Gefühl, sondern zieht auch viele körperliche Reaktionen nach sich. Das kennt auch Marie. Noch vor wenigen Wochen befand sie sich in einer Beziehung, doch nun ist alles anders. Marie musste einiges einstecken, denn die Trennung bringt auch einen Umzug mit sich. Der emotionale Stress und der Wandel der Lebensumstände werden nun auch von einem schmerzenden Rücken begleitet. Marie sucht Rat bei einem Rückenexperten der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Im folgenden Interview erfahren Sie wie Stress und Rückenschmerzen sich beeinflussen.

Problem, Erklärung, Lösung, Prävention

Marie: Seit kurzem macht mir mein Rücken zu schaffen, und das obwohl eigentlich nichts vorgefallen ist. Ich habe weder schwer gehoben noch sonst eine ungewöhnliche Bewegung gemacht. Außerdem würde ich sagen, dass ich recht sportlich bin und doch habe ich seit einigen Tagen Schmerzen.

AGR: Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Als erstes kommen einem dafür natürlich körperliche Gründe wie eine falsche Bewegung, dass man sich verhoben hat, falsch bückt oder schwere Gegenstände bewegt hat in den Sinn. Auch eine Überbelastung durch zu viel Sport oder extreme Übungen können Auslöser sein. Doch auch das Gegenteil ist schlecht für den Rücken: Bewegungsmonotonie, viel Sitzen am Arbeitsplatz oder zu wenig Sport und dadurch eine schwache Muskulatur begünstigen Beschwerden. Doch abgesehen davon gibt es eine weitere Ursache, die viele nicht auf dem Schirm haben und das ist Stress. Dabei ist jede Art von Stress gemeint.

Marie: Das heißt Stressgefühle und negative Emotionen könnten für meine Rückenprobleme verantwortlich sein?

AGR: Richtig. Sobald wir Situationen ausgesetzt sind, die uns verunsichern, Angst machen, Nervosität auslösen oder unserem Gehirn auf sonstige Art und Weise „gefährlich“ erscheinen oder es überfordern, werden im Körper Stressreaktionen in Gang gesetzt. Cortisol wird ausgeschüttet. Dieses Hormon hat viele Eigenschaften. So schützt es uns in vorübergehenden Stresssituationen vor Entzündungen, erhöht unseren Blutdruck und macht uns konzentrations- und leistungsfähig. Doch auf Dauer kehrt sich dieser Effekt um und es schadet uns. Dann werden wir nervös, das Immunsystem wird geschwächt, die Schlafqualität nimmt ab und wir verkrampfen. Die Muskeln spannen sich an und können dann einfach „dicht machen“ oder Nerven einengen und schon ist der Rückenschmerz da.

Marie: Tatsächlich ist bei mir gerade viel los. Doch was kann ich denn jetzt tun? Spritzen in den Rücken? Was hilft bei akuten Beschwerden?

AGR: Natürlich können Spritzen schnelle Abhilfe schaffen. Das muss aber nicht immer die erste Wahl sein. Hier sollte man den Arzt des Vertrauens hinzuziehen, er steht einem beratend zur Seite und entscheidet, welche Therapie am geeignetsten ist.

Zudem gibt es aber zahlreiche andere Möglichkeiten, die Linderung verschaffen. Wärme steht hier ganz oben auf der Liste. Denn Verspannungen lassen sich damit oftmals gut in den Griff bekommen, da sie entspannend auf die Muskulatur wirkt. Ob Wärmepflaster, ein Bad, Rotlicht oder ein Kirschkernkissen – erlaubt ist, was guttut. Moderate Bewegung ist auch wohltuend und hilft wieder mobil zu werden. Bei starken Belastungen oder extremen Dreh-Bewegungen sollte man allerdings aufpassen und diese für die Dauer der Beschwerden möglichst vermeiden.

Marie: Das ist gut zu wissen. Kann ich dem Ganzen auch entgegenwirken und präventiv arbeiten?

AGR: Selbstverständlich. Hier gibt es zwei Hebel. Natürlich wollen wir den Rücken stärken und ihm helfen, gleichzeitig aber auch die Ursache angehen. Es gilt also auch eine größere Stressresistenz aufzubauen. Das kann gelingen mit Wechselduschen, die unser Nervensystem trainieren und es widerstandsfähiger machen. In sich hineinspüren und bewusste Auszeiten nehmen ist auch essentiell, ebenso wie regelmäßige Bewegung, am besten an der frischen Luft und guter Schlaf sowie eine ausgewogene Ernährung.

Hier sind die AGR Top-Tipps für gestresste Rücken:

  1. Einen sportlichen Ausgleich suchen. Ein sportlicher Ausgleich bietet eine Kräftigung des Rückens, wodurch Verspannungen nicht so leicht entstehen können, oder ermöglicht sogar, dass bereits vorhandener Schmerz vorbei geht. Zudem werden beim Sport Hormone ausgeschüttet, die das Wohlbefinden verbessern und die Stresstoleranz erhöhen. Auch den Kopf können Sie so freibekommen und den Stressfaktor für den einen oder anderen Moment einfach mal vergessen.
  2. Erholungsphasen gönnen. Eine kurze Pause zwischendurch, wie zum Beispiel ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, ein heißes Bad oder eine Massage können uns dabei helfen zur Ruhe zu kommen. Nehmen Sie sich einfach mal Zeit nur für sich.
  3. Entspannung lernen. Einfach so abschalten und zu entspannen ist nicht immer einfach. Aus diesem Grund kann es manchmal sehr hilfreich sein, in Kursen beispielsweise Progressive Muskelentspannung oder bestimmte Meditationstechniken zu erlernen und zu praktizieren.
  4. Schlaf ist eine der besten Regenerationen für den Körper. Im Schlaf wird der Alltag verarbeitet und der Körper kommt zur Ruhe. Sorgen Sie für einen erholsamen Schlaf. Schaffen Sie Einschlafrituale für eine angenehme Nachtruhe
  5. Gönnen Sie sich eine digitale Auszeit: Immer mehr wird unser Leben von digitalen Geräten wie Handy, Computer oder TV bestimmt. Ständig prasseln neue Reize auf uns ein. Wenn der Arbeitsalltag davon geprägt ist, dann kann der Feierabend ohne Tablet & Co sehr entspannend sein.

Quelle: https://aok-erleben.de/das-stresshormon-cortisol-schutzschild-bei-akuten-belastungen/

06.01.2022 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Wer sitzt, der rostet
Aktuelle Studien an der Professur Bewegungswissenschaft der TU Chemnitz zum Thema „Langes Sitzen" untersuchen den Einfluss von Sitzhaltung und regelmäßigen Muskelkontraktionen auf die Rückenmuskulatur

Noch nie wurde im Alltag so viel gesessen. Zu diesem Fazit kommt der aktuelle „DKV-Report 2021“. Im Schnitt sitzen Deutsche werktags 8,5 Stunden. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren sitzen sogar zwei Stunden mehr: durchschnittlich 10,5 Stunden. Damit setzt sich eine bedenkliche Entwicklung fort. Denn langes Sitzen kann sich negativ auf unseren Bewegungsapparat auswirken. Zu diesem Schluss kommen auch Alexander Kett und Dr. Freddy Sichting von der Professur Bewegungswissenschaft der Technischen Universität Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Milani. In zwei aktuellen Untersuchungen konnten die Bewegungswissenschaftler zeigen, wie sich langes Sitzen auf die Rückenmuskulatur auswirkt und welche Rolle die Sitzhaltung und regelmäßige Muskelkontraktionen dabei spielen.

Langes Sitzen erhöht die Steifigkeit der Rückenmuskulatur

In einer vorangegangenen Studie an der Professur Bewegungswissenschaft konnte bereits gezeigt werden, dass langes Sitzen über mehrere Stunden die Steifigkeit der Rückenmuskulatur deutlich erhöht. „Nun wollten wir herausfinden, ob diese Veränderung der Muskelsteifigkeit möglicherweise mit der Sitzhaltung in Verbindung steht“ erklärt Alexander Kett, der sich im Rahmen seiner Promotion mit dem Thema des langen Sitzens und seinen Auswirkungen auf den Bewegungsapparat beschäftigt. „Gleichzeitig vermuteten wir, dass der Anstieg der Muskelsteifigkeit in Verbindung mit der geringen Muskelaktivität während des Sitzens steht“, ergänzt der Promotionsstudent. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen sind nun in den Fachjournalen „Frontiers in Sports and Active Living“ sowie „Biomechanics“ erschienen.

„Wir konnten erneut zeigen, dass sich die Steifigkeit der Rückenmuskulatur nach 4,5 Stunden sitzen deutlich erhöht – und das unabhängig von der Sitzhaltung“, resümiert Studienleiter Freddy Sichting die Ergebnisse der ersten Untersuchung. Auch Personen, die eine sehr aufrechte Sitzhaltung einnahmen oder häufig ihrer Sitzhaltung wechselten, zeigten den charakteristischen Anstieg in der Muskelsteifigkeit. Die Bewegungswissenschaftler vermuten, dass die Muskulatur während des langen Sitzens – unabhängig von der Haltung und Bewegung – unzureichend gefordert ist. „Fehlende Muskelkontraktionen könnten die Ursache für den Anstieg in der Muskelsteifigkeit sein“, kommentiert Kett die Ergebnisse.

Um diese Vermutung zu überprüfen, nutzen die Bewegungswissenschaftler in einer zweiten Studie eine gezielte Elektrostimulation der Rückenmuskulatur als Intervention. Durch die Elektrostimulation gelang es, die Rückenmuskulatur während des Sitzens zum Kontrahieren zu bringen, ähnlich der natürlichen Muskelaktivität beim Gehen. Dabei konnte gezeigt werden, dass sich die Steifigkeit der Rückenmuskulatur durch die regelmäßigen Kontraktionen selbst nach über vier Stunden sitzen nicht erhöhte. „Die Ergebnisse legen nahe, dass regelmäßige Aktivitäten dabei helfen können, sitzbedingte Rückenbeschwerden zu vermeiden“, erklärt Sichting.

Empfehlung: Lange Sitzperioden durch kurze Aktivitäten unterbrechen

In der Wissenschaft verdichten sich die Hinweise, dass langes Sitzen eine Ursache für chronische Rückenbeschwerden sein kann. Vor allem Personengruppen, die beruflich viel Sitzen müssen, sind häufig von Rückenproblemen betroffen, darunter Berufskraftfahrerinnen und -fahrer, Büroarbeiterinnen und -arbeiter oder Orchestermusikerinnen und -musiker. „Nicht selten führen diese Probleme zu Arbeitsausfällen oder Arbeitsunfähigkeit“, betont Kett die sozioökonomischen Folgen des langen Sitzens. Auch für Schülerinnen und Schüler oder Studierende können die Erkenntnisse der Untersuchungen von Bedeutung sein. Sichting ergänzt: „Unsere Ergebnisse stützen bestehende Empfehlungen, lange Sitzperioden durch kurze Aktivitäten zu unterbrechen. Ob nun der Gang zum Fenster, eine paar Kniebeuge oder einfach nur ausgiebiges Strecken – Hauptsache die Muskulatur wird regelmäßig aktiviert.“ Ein schönes Beispiel an der TU Chemnitz seien die im Rahmen des universitären Gesundheitsmanagements angeregten bewegten Pausen.

Die Bewegungswissenschaftler sind sich einig, dass mit den nun publizierten Arbeiten ein weiterer Schritt getan ist, um die Auswirkungen des langen Sitzens auf unseren Bewegungsapparat und seine Gesundheit besser erklären zu können. Gleichzeitig betonen sie, dass dieser Weg konsequent weitergegangen werden muss, um den Zusammenhang von Muskelsteifigkeit und Rückenschmerzen eindeutig nachweisen zu können. Zudem sollte das Potential der Elektrostimulation als Interventionsmaßnahme für Personengruppen, welche nicht regelmäßig aufstehen können, weiter erforscht werden.

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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Telefon: 02452 - 66615
Fax: 02452 - 978606
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Berufsbezeichnung: Physiotherapeutin verliehen in den Niederlanden

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Aufsichtsbehörde:
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Valkenburger Straße 45
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