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Herzlich willkommen bei der PhysioPlus-Oberbruch!

Wir freuen uns, Sie auf der Homepage der PhysioPlus-Oberbruch, welche von Michelle Eurelings geleitet wird, begrüßen zu dürfen.



Die Vielfalt unserer Behandlungen beinhaltet unter anderem Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage und Manuelle Therapie. Mit einem Klick auf unser Leistungsspektrum können Sie sich einen umfassenden Einblick über unsere Therapiemethoden verschaffen.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Praxis aus eigener Kraft zu besuchen, vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, wir besuchen Sie auch gern zu Hause.

Ihr Team der PhysioPlus-Oberbruch

Unser Team

Unser Team der PhysioPlus-Oberbruch sorgt dafür, dass Sie sich bei uns in entspannter Atmosphäre rundum wohl fühlen. Wir möchten Ihnen genau das bieten, was für Ihre individuelle Vorsorge und Genesung notwendig und sinnvoll ist.

Team
Michelle Eurelings
Physiotherapeutin
Team
Mitchell Lemmens
Physiotherapeut
Team
Shanon Holierhoek
Physiotherapeutin
Team
Charlie van der Waart
Physiotherapeutin
Team
Alex Eurelings
Physiotherapeut
Team
Jolijn Janssen-Stijaert
Physiotherapeutin

Unsere Leistungen

Krankengymnastik Neurologische Physiotherapie Manuelle Therapie Manuelle Lymphdrainage Craniomandibulaire Therapie Massage/Fango/HL Taping Hausbesuche
Berufsgruppe
  • Physiotherapeut/in / Krankengymnast/in
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Zulassungserweiterungen / Schwerpunkte
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Neurologische Krankengymnastik (PNF)
  • Orthopädische Krankengymnastik
Zusätzliche Leistungen / Anwendungen
  • Beckenbodengymnastik
  • Hausbesuche
  • klassische Massagetherapie (KMT)
  • Sportphysiotherapie
Sprachen
  • Deutsch
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  • Niederländisch

Einrichtung

Aktuelles

Gute Vorsätze? Erstmal mehr bewegen!
Herzstiftung rät für einen herzgesunden Lebensstil mit mehr Bewegung anzufangen. Warum das Sinn macht, in welcher Dosis man körperlich aktiv werden sollte und was man sonst noch für ein gesundes Herz tun sollte, erläutert ein Kardiologe und Reha-Spezialist

Aller Anfang ist schwer: Das gilt besonders bei Neujahrsvorsätzen, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Wie schafft man es nur, seine Vorsätze auch konsequent durchzuhalten? Angesichts der Flut an Gesundheitstipps tappt man leicht in die Falle, sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Fragt man Spezialisten, die sich täglich mit Menschen beschäftigen, die nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ihren Lebensstil umstellen müssen, dann geht man schrittweise vor und sucht sich ein Thema heraus, zum Beispiel Bewegung, und fängt zunächst damit an, wie der Kardiologe und Reha-Spezialist Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt der Curschmann-Klinik am Timmendorfer Strand, weiß: „Mit Bewegung fühlt man sich schnell besser und ist leistungsfähiger. Herzkranke kommen mit mehr körperlicher Aktivität häufig auch besser mit der herzmedizinischen Behandlung zurecht.“

Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich nicht nur körperlich und seelisch besser, sondern geht zugleich gegen mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht und Bluthochdruck vor, senkt aber auch sein Risiko für Volksleiden wie Diabetes, Krebserkrankungen (Darm- oder Brustkrebs) und Depression. Bewegung schützt nicht nur vor Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), sondern wirkt sich positiv auf andere Körper- und Organfunktionen wie Zellerneuerung, Anregung der Hirnaktivität, Stoffwechselprozesse in Leber und anderen Organen aus. Die Herzstiftung bietet auf ihrer Website hilfreiche Tipps für alle an, die sich mehr bewegen möchten unter www.herzstiftung.de/bewegung oder man macht gleich die Herzstiftungs-Fitness-Workouts unter www.herzstiftung.de/fitness-videos mit.
Welche Dosis Bewegung pro Woche und welche Art von Training sind sinnvoll?

Experten wie Kardiologe Prof. Schwaab raten Erwachsenen und älteren Menschen über 65 Jahre 150 bis 300 Minuten pro Woche körperlich aktiv zu sein. Sie folgen dabei den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur körperlichen Aktivität (1). Die Bewegungen sollten ausdauerorientiert und mäßig anstrengend sein, zum Beispiel schnelleres Gehen oder Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Ergometertraining oder auch Tanzen. Wer aber nur 75 bis 150 Minuten pro Woche trainieren möchte, kann dafür anstrengend ausdauerorientiert trainieren, zum Beispiel mit Joggen, schnellem Radfahren oder schnellem Schwimmen. Oder man kombiniert beide Varianten (mäßig anstrengend/anstrengend). „Herzpatienten sollten aber vorher ihre Belastbarkeit mit ihrem Arzt besprechen. Das gilt auch für Menschen ohne Erkrankung nach längerer Pause ohne sportliche Aktivität“, betont Kardiologe Schwaab. Zusätzlich zur Ausdauerbewegung sollte man an zwei Tagen der Woche zum Kräftigen der Muskulatur mit einem leichten Hanteltraining oder funktionsgymnastischen Übungen (z. B.  Muskelkräftigungs-, Dehnungs- oder Entspannungsübungen) aktiv sein, so die WHO-Empfehlung. Älteren ab 65 Jahren werden an drei Tagen pro Woche zusätzlich Gleichgewichts- und Koordinationsübungen zur Sturzprävention empfohlen.
Auch ein guter Vorsatz: Sitzen vermeiden, wo es geht

Generell sollte jeder zu viel dauerhaftes Sitzen vermeiden. „Am besten man gestaltet auch seinen Alltag so bewegt wie möglich, indem man kleine Spaziergänge in den Tag einbaut, ins Büro oder zum Einkaufen mit dem Fahrrad statt dem Auto oder E-Roller fährt, Treppen steigt statt den Aufzug zu nehmen, den spannenden Film am Abend auf dem Hometrainer anschaut oder Telefonate konsequent im Stehen führt“, rät Schwaab. Bewegung sollte in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nie alleine stehen, sondern in Kombination mit anderen Lebensstilmaßnahmen wie herzgesunde Ernährung (Mittelmeerküche), Rauchstopp und Stressabbau stehen. Hilfreiche Infos zu den Lebensstilfaktoren bietet die Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/gesund-bleiben
Mit mehr Bewegung fällt das Abnehmen leichter

Bewegung fördert – neben einer herzgesunden Ernährungsweise wie die Mittelmeerküche - das schrittweise Abnehmen für ein gesundes Normalgewicht. Übergewicht ist für Bluthochdruck ein wichtiger und häufiger Auslöser. Bluthochdruck ist tückisch, weil man ihn zunächst nicht spürt und ihn nicht sieht („stiller Killer“). Unerkannt und unbehandelt steigt bei Bluthochdruck das Risiko, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Nierenschädigung zu erleiden erheblich. Deshalb regelmäßig Blutdruck messen! Wie das geht und worauf zu achten ist, erfährt man unter www.herzstiftung.de/blutdruck-messen. Starkes Übergeweicht begünstigt zudem Herzkrankheiten wie Vorhofflimmern. Angestrebt werden sollte ein Gewicht mit einem Body-Mass-Index (BMI*) zwischen 22 und 25. Beim Taillenumfang sollten Männer weniger als 102 und Frauen weniger als 88 cm anstreben. Das Bauchfett produziert Hormone und entzündungsfördernde Botenstoffe, die sich unter anderem auf den Blutdruck auswirken. „Jedes Kilo und jeder Zentimeter weniger wirken sich günstig auf den Blutdruck und den Zucker aus. Wer sich daher regelmäßig bewegt und herzgesund ernährt, trägt effektiv zum Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall bei“, betont Schwaab, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) ist.
Innerer Schweinehund? Wie man trotzdem mehr Bewegung hinbekommt

Für Lebensstiländerungen müssen wir meistens alte gewohnte Strukturen im eigenen Leben aufbrechen. „Das ist in der Regel schwierig“, weiß Schwaab aus seiner Erfahrung mit Reha-Patienten und empfiehlt: „Oftmals ist es hilfreich, in sein Lebensumfeld feste Ankerpunkte einzurichten und Mitstreiter zu suchen: die regelmäßige Lauf-, Walker- oder Herzgruppe im Verein, das mehrmalige gemeinsame Kochen mit der Familie oder mit Freunden zu Hause und für Raucher der Austausch mit Ex-Rauchern in der Selbsthilfegruppe.“ Infos für Herzpatienten zu Herzgruppen in ihrer Nähe unter: www.herzstiftung.de/herzgruppen

30.01.2023 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.

Ergotherapeutische Praxen spüren die Auswirkungen des Klimawandels
Ergotherapeutische Praxen spüren die Auswirkungen des Klimawandels

Mobilität ist einer der wichtigsten Faktoren, der sich auf die persönliche Gesundheit auswirkt und den Menschen selbst bestimmen können. „Wer sich möglichst viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegt, tut Gutes – für die eigene Gesundheit ebenso wie für das Klima“, bestätigt Sonja Schmalen und betont: „Jede und jeder Einzelne kann etwas bewirken. Wichtig ist aber, dass die Politik die Verhältnisse ändert, damit wir unser Verhalten einfacher klimafreundlich anpassen gestalten können“. Die Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) engagiert sich bei Health for Future. Health for Future ist eine Bewegung für Menschen aus Gesundheitsberufen, die sich für Klimagerechtigkeit und eine gesunde Zukunft einsetzen.

Wie weitreichend die Folgen von Krankheit sind – für den Einzelnen ebenso wie für das gesamte soziale Gefüge – hat sich in den Zeiten der Pandemie verschärft gezeigt. Klimabewegungen, die sich mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die Gesundheit auseinandersetzen, rechnen mit einer zunehmenden Zahl kranker Menschen. Denn die Klimakatastrophe ist ein zusätzlicher Treiber von Krankheit. Die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und die darin agierenden Disziplinen sind vielfältig. „Es sind ebenso körperliche und zunehmend psychische Erkrankungen, die sich auf die Klimakrise und die Umweltverschmutzung zurückführen lassen“, berichtet die Ergotherapeutin Schmalen.

Ergotherapeut:innen sorgen für Motivation und Antrieb Es ist eine der Besonderheiten von Ergotherapeut:innen, ihren Patient:innen einen veränderten Blick und eine resiliente, stabile Sichtweise zu vermitteln. Die ist gerade im Kontext einer Krise wesentlich, um Menschen aus der Frustration oder der vermeintlichen Handlungsunfähigkeit oder Sinnlosigkeit zu holen: Erkennen und nutzen Menschen die Möglichkeiten, die sie selbst haben, um etwas zu erreichen oder um Stellschrauben zu verändern, steigert das die Selbstwirksamkeit und die Zuversicht. Das gilt insbesondere für Menschen mit einer psychischen Belastung oder Erkrankung, aber ebenso für alle anderen. „Im Zusammenhang mit der Klimakrise bedeutet das beispielweise, Patient:innen zu zeigen, wie sie etwas bewirken und bewegen können, indem sie etwa über ihren ökologischen Fußabdruck hinaus ihren Handabdruck verbessern können“, erklärt Sonja Schmalen ihre Herangehensweise als Ergotherapeutin. Der Bedeutung des Handabdrucks im Zusammenhang mit der Klimakrise ist noch nicht bei allen bekannt. Die mit dem Handabdruck geschaffenen Veränderungen sind zwar nicht messbar wie der CO2-Fußabdruck, aber weitreichender. Die Ergotherapeutin erläutert dies an einem Beispiel: „Auf das Fahrrad umzusteigen, senkt den persönlichen CO2-Fußabdruck, weil das Auto stehenbleibt. Gelingt es dann noch, Freund:innen und Bekannte zu überzeugen oder Fahrgemeinschaften mit dem Rad zu bilden, sind es viele Menschen, die weniger CO2 verursachen – das vergrößert den Handabdruck“. Und es geht noch mehr: Sich für den weiteren Ausbau kommunaler Fahrradwege einzusetzen, so dass das Radfahren sicherer wird und sich mehr Menschen aufs Bike trauen, zieht größere Kreise und verstärkt so den Handabdruck zusätzlich. Es braucht den Einfallsreichtum vieler, um die CO2-Reduktion und eine in Summe gesündere Lebensweise herbeizuführen. Am effektivsten geht das in Gruppen, die im gemeinsamen Brainstorming erfahrungsgemäß besonders kreativ sind. Die Ergotherapeutin Schmalen ermutigt alle, sich zu organisieren. Das ist als Individuum ebenso wie in einer eigenen Gruppe denkbar, oder in einer der vielen Klimabewegungen, die bereits über entsprechende Strukturen, Kontakte und Netzwerke verfügen. Sich einzubringen bedeutet für viele, wieder eine Perspektive zu haben oder neue Aussichten zu entdecken und die eigene Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Ergotherapeutisches Selbstverständnis: Interdisziplinäres Zusammenarbeiten – auch in Sachen Klima „Klimagerechtigkeitsbewegungen wie KLUG oder Health for Future führen eine große Bandbreite von Wissen zusammen“, begeistert sich die Ergotherapeutin Schmalen. Zum Einen entspricht das inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeiten der Vorgehensweise von Ergotherapeut:innen, die zum Wohl der Patient:innen eng verzahnt mit anderen Fachdisziplinen aus der Medizin, Physiotherapie oder Logopädie kooperieren. Zum Anderen ist nur so eine Veränderung möglich: Um einen gesunden und schönen Planeten zu bekommen, sind Expert:innen aus allen Bereichen nötig. Denn es gibt für vieles Lösungen; es gibt Zielwissen, um einen besseren Umgang mit Problemen auszuarbeiten. Und es gibt Visionen von grünen Städten, in denen es sich gesund leben lässt. Bis dieser Idealzustand eintritt, betreiben Ergotherapeut:innen Schadensbegrenzung. Eine ihrer Aufgabenstellungen ist die Beratung. Dies bedeutet im Kontext der Klimakrise etwa, bei Patient:innen abzufragen, wie sie sich im Sommer vor der zunehmenden Hitze schützen, ihnen das Nutzen einer zuverlässigen Wetter-App zu empfehlen oder auch ausreichend beschattete öffentliche Plätze zu finden, wo Menschen sich aufhalten können, wenn die eigene Wohnung sich zu stark aufheizt. In der kalten Jahreszeit wiederum klopfen Ergotherapeut:innen im Rahmen einer klimasensiblen Beratung die Heizsituation ab. So sollten etwa Patient:innen mit Erkrankungen wie Spastiken oder Rheuma ihren Alltag in ausreichend geheizten Räumen verbringen, da sich die Symptome ansonsten bei den meisten verschlimmern. Zu wenig geheizte oder ungeheizte Räume sind für niemanden gesund beziehungsweise kann es die Gesundheit gefährden, etwa wenn sich dadurch Schimmel bildet. Kommen ein Umzug oder andere Alternativen nicht in Betracht, kann es eine gute Lösung sein, Aufenthaltsorte zu finden, die besser beheizt sind und sich mit sinnstiftenden Aktivitäten kombinieren lassen. Je nach Interessenslage können das öffentliche Bibliotheken, Museen, die in manchen Städten keinen Eintritt kosten oder gemeinnützige oder kirchliche Einrichtungen sein.

Win-win: Alles, was für das Klima gut ist, ist gut für die eigene Gesundheit Die Ergotherapeutin Sonja Schmalen wünscht sich mehr gesunde Menschen und weniger zu behandelnde Patient:innen. Sie will möglichst viele für das Thema Klima und Gesundheit begeistern. Sie hebt in diesem Zusammenhang die bestehenden Möglichkeiten, mit erneuerbaren Energien Geld zu verdienen, hervor. Auch sieht sie Klimaschutz als Chance für Unternehmen. Junge Menschen überlegen sich sehr gut, mit welchem Arbeitgeber sie sich identifizieren wollen und welche Firmenpolitik und Ausrichtung zu ihnen passt. „Außerdem“, sagt Schmalen „sprechen die Zahlen und Fakten für sich“. Feinstaub in der Umgebungsluft ist die weltweit größte umweltbedingte Gesundheitsgefahr: Es sterben mittlerweile mehr Menschen an Luftverschmutzung als an Rauchen! Jede und Jeder kann sich dafür einsetzen, dass nicht zunehmend mehr Menschen – Kinder nicht ausgenommen – an Atemwegserkrankungen leiden oder an Luftverschmutzung sterben. Oder die Zahl psychisch Erkrankter weiter zunimmt. Denn auch die Klimakrise belastet viele psychisch, was die Fachwelt als Solastalgie, eco grief oder Weltschmerz bezeichnet. „Besser als behandeln ist Handeln“, fordert Sonja Schmalen und benennt wissenschaftliche Informationsquellen und weitere Möglichkeiten, um selbst fundiert zu recherchieren oder um sich zu engagieren.

The Lancet, eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt, gibt den jährlichen „Lancet Countdown“, einen Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels heraus: www.lancetcountdown.org/ Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) www.klimawandel-gesundheit.de/ ist ähnlich wie Health for Future www.healthforfuture.de/ ein Netzwerk aus dem Gesundheitsbereich, das sich für das Klima stark macht.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeut:innen vor Ort; Ergotherapeut:innen in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://dve.info/service/therapeutensuche

26.01.2023 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

Die besten Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen
Die besten Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen

Berichten zufolge leiden 60 Prozent der Bevölkerung im Laufe eines Jahres an Rückenschmerzen. Oftmals ist das harmlos, manchmal ist es heftiger, in einigen Fällen sogar gefährlich. Was kann man tun?

Wie man akute Rückenschmerzen lindern kann, und worauf man dabei achten sollte Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden und können durch eine Reihe von Faktoren wie Verletzungen, Zerrungen oder sogar Stress verursacht werden. Während Rückenschmerzen für manche Menschen nur ein Ärgernis sind, können sie für andere ein lähmendes Symptom sein, das die Lebensqualität erheblich einschränkt. In den meisten Fällen verschwinden akute Rückenschmerzen innerhalb weniger Tage mit einfachen Selbsthilfemaßnahmen, aber es gibt auch Fälle, in denen ärztliche Hilfe erforderlich ist. Hier erfahren Sie, was Sie über akute Rückenschmerzen wissen müssen und wann es Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen.

Wann Sie sich Sorgen machen und wann Sie sich entspannen sollten

Rückenschmerzen können Menschen jeden Alters und jeder Herkunft betreffen. Meist verschwinden die Schmerzen innerhalb weniger Tage, wenn erste Hilfe mit Maßnahmen wie Ruhe, Eispackungen und rezeptfreien Medikamenten wie Ibuprofen oder Paracetamol geleistet wird. Wenn sich Schmerzen nach diesen Maßnahmen nicht bessern, oder wenn sie sich im Laufe der Zeit verschlimmern, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Spezialisten aufsuchen.

Akute Rückenschmerzen sind häufig auf eine Muskelzerrung, eine Weichteilverletzung, oder eine Verspannung zurückzuführen. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb weniger Tage ohne oder nur mit geringer Behandlung. Manche Menschen benötigen jedoch eine professionelle Behandlung, um ihre Symptome zu lindern und weitere Verletzungen zu vermeiden.

Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen die häufig helfen

Physiotherapeuten können erste Hilfe durch Übungen und Dehnübungen anbieten, um die Schmerzen zu lindern, und den Bewegungsumfang zu verbessern. Massagetherapeuten können helfen, schmerzhafte Muskelverspannungen zu lösen und die Entspannung zu fördern. Chiropraktiker können mit einer "mechanischen" Korrektur der Wirbelsäule die Schmerzen lindern und die Funktion verbessern. Wenn konservative Maßnahmen keine Linderung verschaffen, kann Ihr Arzt Injektionen empfehlen.

Wann die Ursachen durch eine professionelle Diagnose abgeklärt werden sollten Ein Bandscheibenvorfall verursacht in manchen Fällen überhaupt keine Symptome. Wenn die Bandscheibe jedoch auf eine Nervenwurzel drückt, kann sie Schmerzen verursachen, die in den Arm oder das Bein ausstrahlen. Dies wird z.B. als Ischias Beschwerden bezeichnet. Weitere Symptome eines Bandscheibenvorfalls sind Muskelschwäche, Taubheit oder Kribbeln im betroffenen Bereich und Schwierigkeiten beim Bewegen der betroffenen Gliedmaßen.

Neben einem Bandscheibenvorfall gibt es einige potenziell schwerwiegende Ursachen für Schmerzen am Rücken, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordern. So können beispielsweise Nierensteine starke Rückenschmerzen verursachen, die sich beim Bücken oder Liegen verschlimmern. In einigen Fällen können Schmerzen im Rücken ein Anzeichen für eine ernstere Erkrankung wie Krebs oder eine Herzerkrankung sein. Wenn Sie zu lange mit dem Arztbesuch warten, verpassen Sie möglicherweise die Chance, das Problem zu behandeln, solange es sich noch im Anfangsstadium befindet.

Hand in Hand für rückengerechteres Arbeiten
Die Aktion Gesunder Rücken e.V. zu Ergonomie- und KI-Konzepten

Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits in vielen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten – auch in der Arbeitswelt. So sorgen KI-basierte Exoskelette an manuellen Arbeitsplätzen für ergonomische Bewegungen der Arbeitenden und damit für weniger rückenbedingte Krankheitsausfälle. Auch im Büro kann KI einen Beitrag zu mehr Ergonomie am Arbeitsplatz leisten: Zum Beispiel als integrierte PC-Software, die eine ungesunde Sitzhaltung des Users erkennt. Die selbstlernenden Systeme haben das Potenzial, auch in Zukunft die Arbeitsumgebung positiv zu verändern. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. weiß mehr.

Ob Eye Tracking im Büro oder Exoskelette (eine am Körper getragene Stütze) an manuellen Arbeitsplätzen: KI macht schon heute die Arbeit zahlreicher Menschen leichter, effizienter und ergonomischer. Unter künstlicher Intelligenz, auch Artificial Intelligence (AI) genannt, versteht man Maschinen bzw. Computersysteme, die menschliche kognitive Fähigkeiten imitieren können. Sie sind selbstlernend, können Probleme lösen und Entscheidungen treffen. Dies macht sie zu einer wertvollen Unterstützung für den Menschen – nicht zuletzt am Arbeitsplatz.

Künstliche Intelligenz bei manueller Arbeit: weniger Rückenschmerz, mehr Wohlbefinden

Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sind Erkrankungen des Muskel- und Skelett-Apparates für etwa ein Viertel aller Krankheitstage in Deutschland verantwortlich. Dieses Gesundheitsrisiko besteht vor allem für Beschäftigte, die bei der Arbeit schwer heben müssen. Künstliche Intelligenz kann helfen, diesen Überlastungen vorzubeugen.

Beispielsweise kann ein Exoskelett mit integriertem KI-Frühwarnsystem Mitarbeiter*innen an manuellen Arbeitsplätzen gleich mehrere Vorteile bieten. Es liefert eine Unterstützung von bis zu 30 kg pro Hebevorgang, so wird das Arbeiten sicherer und einfacher. Zudem identifiziert die KI in Echtzeit die gesundheitlichen Risiken der Arbeitskräfte: Fehlhaltungen, falsche Hebetechniken oder unergonomische Bewegungen werden sofort erkannt. Daraus werden individuelle Sicherheitsvorkehrungen ermittelt und Arbeitsprozesse mittels maschinellem Lernen optimiert. All das bedeutet ein deutliches Plus im Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement.

Projektionen für die Ergonomie von morgen

Wie sieht die Zukunft der Ergonomie in der manuellen Montage aus? Diese Frage treibt auch die Wissenschaftler des Aachener Forschungslabors AIXLab an. In Kooperation mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft erproben sie das Zusammenspiel von KI-Lösungen und manuellen Arbeitsplätzen. Systeme erstellen und verbessern Machine-Learning-Algorithmen und geben Anleitungen für die Montage. Diese Anleitungen werden dann im Augmented-Reality-Stil auf
die Arbeitsoberfläche und das zu bearbeitende Werkstück projiziert. So sollen die Werker bestmöglich bei der Montage unterstützt werden.

Rückengerechte Arbeitsumgebung im Büro – auch hier kennt KI die richtigen Hebel

Doch kann Künstliche Intelligenz nicht nur manuelle Arbeitsplätze ergonomischer gestalten: Auch der Büroalltag profitiert von KI-basierten Anwendungen. Mit dem sogenannten Eye Tracking ist es möglich, durch einfache Blicksteuerung die Mausnutzung zu reduzieren. Dies führt zum einen zu einer deutlichen Effizienzsteigerung, aber auch zu einer nachhaltigen Optimierung der Ergonomie an PC-Arbeitsplätzen. Der gefürchtete „Mausarm“ (RSI) kann auf diese Weise verhindert werden.

Achten Sie jedoch nicht nur bei der Nutzung, sondern auch bereits bei der Wahl von Maus und Tastatur auf ergonomische Design-Aspekte. Beispielsweise haben sich die Firmen Contour Design, Logitech und R-Go Tools dem angenommen und entwickeln Produkte mit dem Ziel, gesundheitsförderliche und individuelle Lösungen zu schaffen. Schon bei der Produktgestaltung berücksichtigen die Entwickler die Anthropometrie (die Lehre der menschlichen Körpermaße), ergonomische Grundsätze und die aktuellen Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien. Bildschirmarbeit kann schnell zu einer Überlastung der kleinen Muskeln und Sehnen in den Handgelenken und Händen führen. Daher werden die Tastaturen und Mäuse so gestaltet, dass sie mit minimaler Muskelspannung bedient werden können, unabhängig von der Körpergröße, Statur oder der Links- oder Rechtshändigkeit.

Künstliche Intelligenz kann noch viel mehr: In Form einer integrierten Computer-Software kann sie zum Beispiel eine ungesunde Sitzhaltung bei Usern erkennen und diese darauf aufmerksam machen. Außerdem kann die KI ermitteln, wie viel Zeit bereits vor dem Bildschirm verbracht wurde und entsprechend zu regelmäßigen Bewegungspausen auffordern. In diesem Zusammenhang hat R-Go Tools einen Pausencoach entwickelt, der Sie daran erinnert, die Arbeit häufig mit kleinen Pausen zu unterbrechen. Während Sie arbeiten, steuert die R-Go Break Software eine LED-Leuchte in der Tastatur und Maus, die die Farbe wie eine Ampel wechselt und dadurch anzeigt, wie gesund Sie arbeiten. Sie haben die Möglichkeit, diese Einstellungen nach Ihren Bedürfnissen zu personalisieren und Pausenzeiten und -frequenzen individuell anzupassen. Ob Dehnübungen, die Höhenverstellung des Schreibtisches oder ein kleiner Spaziergang: Schon während einer kleinen Auszeit können sich Ihre Muskeln entspannen und der Kreislauf in Schwung kommen. Natürlich sind einige Lösungen von Contour Design, Logitech und R-Go Tools mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken ausgezeichnet. Eine Übersicht finden Sie hier: www.agr-ev.de/...

Eine Arbeitswelt mit KI: Ein Miteinander von Mensch und Maschine

Von der Produktion über die Logistik bis hin zu Dienstleistungsbereiche wie Pflege: Künstliche Intelligenz findet schon heute in vielen Branchen und Arbeitsfeldern Anwendung. Auch die Arbeitswelt von morgen wird von KI geprägt sein. Solange die lernenden Systeme Entlastung, ein Plus an Autonomie oder Flexibilität bedeuten, wird sich ihre Nutzung positiv auf Mitarbeiter* innen auswirken. Ziel muss dabei stets eine auf den Menschen und dessen Bedürfnisse ausgerichtete Entwicklung und Nutzung von KI sein.

19.01.2023 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

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    2. Dauer der Speicherung

      Die Löschung der Daten erfolgt, sobald diese für die Zwecke, für die sie erhoben oder in sonstiger Weise verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b sowie lit. c DSGVO.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

  3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
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    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Gesellschafter: Alexander Eurelings und Michelle Eurelings-Maassen


Telefon: 02452 - 66615
Fax: 02452 - 978606
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Berufsbezeichnung: Physiotherapeuten verliehen in den Niederlanden

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Aufsichtsbehörde:
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Valkenburger Straße 45
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