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Herzlich willkommen bei der PhysioPlus-Oberbruch!

Wir freuen uns, Sie auf der Homepage der PhysioPlus-Oberbruch, welche von Michelle Eurelings geleitet wird, begrüßen zu dürfen.



Die Vielfalt unserer Behandlungen beinhaltet unter anderem Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage und Manuelle Therapie. Mit einem Klick auf unser Leistungsspektrum können Sie sich einen umfassenden Einblick über unsere Therapiemethoden verschaffen.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Praxis aus eigener Kraft zu besuchen, vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, wir besuchen Sie auch gern zu Hause.

Ihr Team der PhysioPlus-Oberbruch

Unser Team

Unser Team der PhysioPlus-Oberbruch sorgt dafür, dass Sie sich bei uns in entspannter Atmosphäre rundum wohl fühlen. Wir möchten Ihnen genau das bieten, was für Ihre individuelle Vorsorge und Genesung notwendig und sinnvoll ist.

Team
Alex Eurelings
Physiotherapeut
Team
Michelle Eurelings
Physiotherapeutin
Team
Mitchell Lemmens
Physiotherapeut
Team
Shanon Larue-Holierhoek
Physiotherapeutin
Team
Maurice Penders
Physiotherapeut
Team
Jolijn Janssen-Stijaert
Physiotherapeutin
Team
Cyrill Bruinen
Team
Valérie Paulis

Unsere Leistungen

Krankengymnastik Neurologische Physiotherapie Manuelle Therapie Manuelle Lymphdrainage Craniomandibulaire Therapie Massage/Fango/HL Taping Hausbesuche
Berufsgruppe
  • Physiotherapeut/in / Krankengymnast/in
  • Masseur/in
Zulassungserweiterungen / Schwerpunkte
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Neurologische Krankengymnastik (PNF)
  • Orthopädische Krankengymnastik
Zusätzliche Leistungen / Anwendungen
  • Beckenbodengymnastik
  • Hausbesuche
  • klassische Massagetherapie (KMT)
  • Sportphysiotherapie
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch

Einrichtung

Aktuelles

Vojta Therapie
Mit der Vojta-Therapie lassen sich mit ganz bestimmten Reizen die Steuerungsfähigkeit des Gehirns für Bewegung und Haltung beeinflussen. Hier werden normale Bewegungsabläufe gefördert.

Durch die Reizsetzung in der Vojta-Therapie wird das Gehirn angeregt, die angeborenen Bewegungsabläufe selbst zu aktivieren. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto kürzer ist die Anwendungszeit, da beim Säugling das zentrale Nervensystem noch leichter formbar ist. Oft sind die Nervenbahnen im Gehirn nur blockiert und müssen wieder in Gang gebracht werden. So kann die Vojta-Therapie den gesamten Reifungsprozess günstig unterstützen. Daher wird die Frühdiagnostik eingesetzt, um Ihrem Kind schon ab dem ersten Lebenstag eine unterstützende Therapie zu ermöglichen.

Bei der Behandlung liegt Ihr Baby in der Bauch-, Rücken- oder Seitenlage, dabei übt der Kindertherapeut gezielte Reize auf bestimmte Körperzonen aus. Diese Reize aktivieren die zwei Bewegungskomplexe, in denen alle Möglichkeiten der menschlichen Fortbewegung enthalten sind: Reflexumdrehen und Reflexkriechen. Dabei sind die positiven Nebeneffekte der Vojta-Therapie, eine tiefere Atmung, Aktivierung des Kreislaufes, aktivere Bewegungen zur Nahrungsaufnahme, wie Saug-, Kau- und Schluckaktivität sowie die Förderung der Verdauung.

Bei den Vojta-Therapie-Konzepten, in der Physiotherapie, erhält das zentrale Nervensystem die Möglichkeit, Bewegungsmuster neu zu speichern und diese motorisch zu nutzen. Therapeutische Inhalte und Ziele werden individuell auf den jeweiligen Säugling angepasst und mit den Eltern auch in Bezug auf den Alltag und das häusliche Umfeld abgestimmt. Die Eltern werden in der Vojta-Therapie so weit wie möglich angeleitet, dass sie ihr Kind täglich unterstützen können.

Wichtig ist uns dabei, dass die Eltern eine Anleitung zur besseren Handhabung ihres Kindes erhalten, zum Beispiel beim Heben und Tragen, An- und Ausziehen, Wickeln, Füttern oder Baden und auch Spielen. Sie lernen Ihr Kind durch solche fördernden Griffe in seiner Entwicklung positiv zu unterstützen. So können Sie Ihr Baby in der frühkindlichen Bewegungstherapie entscheidend unterstützen. Dies hat insbesondere auch den Nebeneffekt, dass Sie als betroffene Eltern in die aktive Unterstützung eingebunden werden.

11.07.2024 DGA | Quelle: Like Physio, Kevin Glaser (openPR)

Sportart „Gärtnern“
Ein unterschätztes Training für den Rücken

Mit den nackten Füßen durchs nasse Gras laufen, die Hände tief in die Erde wühlen und ein paar Erdbeeren naschen – der heimische Garten macht glücklich. Nicht ohne Grund ist Gartenarbeit das Lieblingshobby der Deutschen. Doch tut die gebückte Haltung auch dem Rücken gut? Der Physiotherapeut Andreas Sperber, Experte der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V., klärt auf und gibt Tipps für rückenfreundliches Gärtnern. Der Verein berät Verbraucherinnen und Verbraucher zum Thema Rückengesundheit und zeichnet nach umfassender Prüfung durch eine medizinische Fachkommission ergonomische Produkte mit dem AGR-Gütesiegel aus, darunter auch Gartengeräte.

Mehr als ein Viertel der Deutschen ist in der Freizeit am liebsten draußen im Garten. Kein Wunder, denn Gartenarbeit tut der Seele gut. „Sie versetzt uns in unsere Kindheit zurück, als wir es liebten, im Sandkasten Gräben zu ziehen und Burgen zu bauen“, sagt Physiotherapeut Andreas Sperber. „Das Arbeiten im Garten hat eine große emotionale Wirkung – wir atmen frische Luft, vergessen die Zeit und blicken ins Grüne.“

Mit regelmäßigen Pausen fühlt sich auch der Rücken im Grünen wohl

Gartenarbeit ist die vielleicht am meisten unterschätzte Sportart, denn ein paar Stunden im Garten können den Körper gleichmäßiger trainieren als so manches Fitnesstraining. Alle Muskelgruppen des Stütz- und Bewegungsapparats werden beansprucht. „Das Workout, das man im Garten (fast) nebenbei macht, tut den Muskeln und den Gelenken unheimlich gut“, sagt Sperber. „Nur sollte man eine Regel nicht vergessen: Nach 20 Minuten braucht der Körper Abwechslung.“

Wer also im Knien gerade das Unkraut aus einem Beet gezupft hat, sollte nicht gleich mit dem nächsten Beet weitermachen. Stattdessen rät der Physiotherapeut: „Wer nach vorne gebeugt gearbeitet hat, sollte sich anschließend nach hinten dehnen, um verkürzten Muskeln entgegenzuwirken.“ Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung fördert die Durchblutung der Muskulatur und beugt Verspannungen und Rückenschmerzen vor. Beim Rasenmähen kommt man auch dem täglichen Schrittziel gleich viel näher. Damit die Arbeit im Grünen nicht zur Qual wird, sollten aber Zwangshaltungen vermieden und die geeigneten Arbeitsmittel gewählt werden.

Man kann es dem Rücken auch etwas leichter machen

Einerseits sind Rückenbeschwerden der größte Faktor, der Menschen an Gartenarbeit hindert, andererseits entstehen viele Schmerzen im Rücken erst durch langandauernde ungünstige Haltungen während des Gärtnerns. Einige Hilfsmittel tragen dazu bei, dass man sich beim Garten-Workout richtig (ver-)hält: Gemüse in einem Hochbeet anbauen, um sich nicht zu sehr hinunterbücken zu müssen, Polster unter den Knien beim Jäten, eine kleine Trittleiter, um langes Über-Kopf-Arbeiten zu vermeiden sowie ergonomische Gartengeräte. Rückenschmerzen entstehen vor allem bei Tätigkeiten, die man nach vorne gebeugt ausführt. Wer dabei sogar noch große Lasten hebt, muss meist nicht lange auf Beschwerden warten. Entsprechend sollten Hobbygärtner auf ergonomisches Gartenwerkzeug mit geringem Eigengewicht setzen. „Die Geräte sollten leicht zu handhaben und bei Bedarf höhenverstellbar sein“, sagt Sperber.

Rasenmäher, die man lange mit relativ viel Druck vorwärts schiebt, sollten daher leichtgängig sein und über einen Griff verfügen, der unterschiedliche Griffhaltungen zulässt sowie auf die individuelle Körpergröße einstellbar ist. An Grünflächen, die der Mäher nicht erreicht, erleichtert ein Rasentrimmer die Arbeit – ohne lästiges Rutschen auf den Knien.

„Rasentrimmer sollte man körpernah tragen können, damit man nicht in vorgebeugter Haltung arbeitet“, sagt Georg Dietrich, Managing Director Garden International der Einhell Germany AG. „Sie sollten zudem möglichst leicht sein und ergonomisch geformte Griffe haben. Wichtig ist zudem, dass alle Bedienelemente jederzeit gut erreichbar sind.“ Zwei Produkte von Einhell wurden aufgrund der besonders rückenfreundlichen Gestaltung mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Die Rasentrimmer verfügen über einen anpassbaren Zusatzhandgriff, um das Gerät mit der zweiten Hand zu führen. Ein individuell einstellbarer Tragegurt verteilt das Gewicht gleichmäßig auf die Schultern und kann links wie rechts verwendet werden, dies beugt einer einseitigen Belastung vor.

Weitere Informationen rund um die rückenfreundliche Gartenarbeit finden Sie unter www.agr-ev.de/garten.
Mit diesen einfachen Tricks von der Aktion Gesunder Rücken e. V. lassen sich Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit vermeiden:

  • Lasten verteilen: Schweres wie Gartenabfälle und Gießkannen sollten Sie auf mehrere kleine Einheiten verteilen. Nutzen Sie zum Transport Hilfsmittel wie eine Schubkarre oder lassen Sie sich unterstützen.
  • Gartenarbeit ist Freizeit: Machen Sie ausreichend Erholungspausen, gönnen Sie sich eine Verschnaufpause im Liegestuhl und bewundern Sie Ihr Werk. Sie müssen nicht alles auf einmal erledigen.
  • Richtig bücken: Gehen Sie beim Bücken in die Knie und halten Sie den Rücken gerade – er wird es Ihnen danken.
  • Den Rücken entlasten: Achten Sie beim Arbeiten darauf, den Rücken nicht unnötig zu belasten. Eine dauerhaft gekrümmte Haltung oder langes Über-Kopf-Arbeiten können zu Verspannungen führen. Wechseln Sie daher immer mal wieder die Position.
  • Hilfsmittel nutzen: Verwenden Sie bei Tätigkeiten im Knien ein Polster als Unterlage, das fängt den Druck ab und schützt die Gelenke vor Nässe und Kälte.

08.07.2024 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Schreiben lernen mit der „falschen“ Hand
Schreiben lernen mit der „falschen“ Hand kann zu gravierenden Problemen führen

Schreiben lernen ist ein komplexer Vorgang, mit der Hand schreiben fördert die kognitive Entwicklung. Klappen diese Prozesse nicht gut, führt das bei betroffenen Kindern oftmals zu Problemen. „Ein möglicher Grund, dass Malen und Schreiben nicht gut gelingen, kann das Benutzen der „falschen“ sogenannten nicht-dominanten Hand sein“, bestätigt Prof. Dr. Elke Kraus und fährt fort: „Es ist mittlerweile bekannt, dass es bei Kindern, die mit der nicht-dominanten Hand schreiben, zu deutlichen Schwierigkeiten kommen kann“. Die Ergotherapeutin, die dem DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) angehört, hat das Assessment „Händigkeitsprofil“ entwickelt – ein wissenschaftlich fundiertes Tool, mit dem sich unter anderem ermitteln lässt, welches die dominante Hand bei einem Kind mit wechselndem Handgebrauch ist und mit welcher Hand es am besten schreiben lernt. Zeigen Kinder keine eindeutige Links- oder Rechtshändigkeit, ist es im Sinne einer optimalen Entwicklung des Kindes ratsam, die Situation gegebenenfalls mit Kinderärtz:innen zu besprechen und durch spezialisierte Ergotherapeut:innen abklären und behandeln zu lassen.

Die Händigkeit ist ein Phänomen, das noch nicht in Gänze verstanden und erforscht ist. Bekannt ist, dass jeder Mensch von Natur aus entweder Links- oder Rechtshänder ist; dabei gibt es unterschiedlich starke Ausprägungen. Bei starker Ausprägung ist meist schon früh, ab etwa zwei Jahren, zu sehen, ob ein Kind die linke oder die rechte Hand bevorzugt. Für die anderen gilt: bis zum vierten Lebensjahr ist oft keine Präferenz zu erkennen, sprich sie nutzen abwechselnd die eine oder die andere Hand, statt immer dieselbe Hand für bestimmte Tätigkeiten zu bevorzugen. So weit die Ausgangslage. Problematisch wird es, wenn im Vorschulalter nicht klar ist, ob ein Kind zu links oder rechts tendiert, denn die dominante Hand ist die, mit der ein Kind am besten schreiben lernt.

Auswirkungen des „falschen“ Handgebrauchs: sogenannte Umschulung vermeiden In vielen Kulturen, so auch der deutschen, wird die rechte Hand als die „richtige“ Hand angesehen, entsprechend ist der Alltag vorwiegend auf Rechtshänder ausgelegt. „Im ungünstigsten Fall ahmen Linkshänderkinder dieses Verhalten von Eltern, Geschwisterkindern oder dem Umfeld nach“, weiß Prof. Kraus aus der ergotherapeutischen Praxis: „Man könnte sagen: diese Kinder schulen sich selbst um“. Ebenso gut kann das soziale Umfeld eine Umschulung anregen, wenn Kinder mitbekommen, dass es für andere komisch oder unbeholfen aussieht, wenn sie ihre linke Hand einsetzen. Selbst heute gibt es gelegentlich noch die Meinung, dass es besser sei, mit der rechten Hand zu schreiben. So kann es vorkommen, dass ein Kind innerhalb der Familie, von Erzieher:innen oder Pädagog:innen wiederholt angeleitet oder aufgefordert wird, mit rechts zu agieren. Vor allem linkshändige Kinder, die eine leicht ausgeprägte Händigkeit haben und sowieso schon viel mit der rechten Hand machen, werden oft umgeschult und lernen das Schreiben mit rechts. Diese Kinder haben als Konsequenz oft mit Komplikationen wie Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bettnässen oder grob- und vor allem feinmotorischen Problemen beim Schreiben zu kämpfen. Auch kann es zu emotionalen Problemen kommen wie erhöhter Aggression, einer niedrigen Frustrationstoleranz oder auch dem Gefühl, nicht richtig denken zu können. Dasselbe trifft auf rechtshändige Kinder zu, die mit links schreiben (sollen). Ein Missempfinden bleibt meist ein Leben lang bestehen. „Von einer gezielten Umschulung ist unbedingt abzuraten“, so die Expertin.

Bei wechselndem Handgebrauch: Händigkeit vor der Einschulung klären lassen Zeigt ein Kind nach dem vierten Lebensjahr ein Wechselverhalten beim Malen und Schreiben, empfiehlt es sich, dass Eltern dies baldmöglichst abklären lassen und im ersten Schritt ihre:n Kinderärzt:in aufsuchen. Abwarten ist in solchen Fällen aus mehreren Gründen nicht zielführend: Die Händigkeit sollte unbedingt mit genügend Vorlauf vor dem Eintritt in die Schule geklärt sein. Außerdem könnte eine unklare Händigkeit ein Zeichen für eine Entwicklungsverzögerung sein; diese sollte behandelt werden. Darüber hinaus kann das beobachtete Wechselverhalten auf eine leicht ausgeprägte Linkshändigkeit oder motorische Probleme der dominanten Hand hinweisen. Eine von Prof. Kraus erstellte Checkliste hilft Kinderärzt:innen, Erzieher:innen, Lehrer:innen und nicht-spezialisierten Therapeut:innen, das Wechselverhalten des Kindes strukturiert zu beobachten und ermöglicht eine bessere Einschätzung, ob Handlungsbedarf besteht. Ist dies der Fall, sind Kinder:ärztinnen die richtige Anlaufstelle, um bei unklarer Händigkeit eine Verordnung für eine ergotherapeutische Abklärung und Intervention zu erhalten.

Mit Hilfe ergotherapeutischer Verfahren: den Ursachen auf den Grund gehen Wie klären händigkeitsgeschulte Ergotherapeut:innen die Händigkeit ab? Zunächst findet ein Anamnesegespräch statt, ergänzt durch einen ausführlichen Elternfragebogen. Danach geht es mit standardisierten und wissenschaftlich fundierten Testverfahren wie beispielsweise dem Händigkeitsprofil weiter. Mit diesem Assessment wird unter anderem ermittelt, welche Hand wie viel öfter eingesetzt wird und welche Hand um wie viel besser ist im Vergleich zur anderen. „Zusätzlich ist es ganz wichtig, das Kind am Ende der Testung selbst zu befragen, welche Hand sich besser anfühlt, denn Außenstehende können nicht einschätzen, was das Kind eventuell gut, merkwürdig und unangenehm findet“, so Kraus. Ergotherapeut:innen, die das Händigkeitsprofil verwenden, werten dieses aus, analysieren und interpretieren die Ergebnisse, die sie dann im Detail mit dem Kind und den Eltern besprechen.

Das Händigkeitsprofil: fundierte Entscheidung über Links- oder Rechtshändigkeit treffen Meist ist nach dem Testen mit dem Händigkeitsprofil klar, ob das Kind die linke oder die rechte Hand zum Schreiben und Malen bevorzugt. Um dies zu automatisieren damit sich Kinder beim Schreiben auf Aspekte wie Rechtschreibung, Inhalt und Grammatik konzentrieren können, schulen und trainieren Ergotherapeut:innen die grafomotorischen und feinmotorischen Fähigkeiten des Kindes konsequent mit der festgelegten Schreibhand. Bei anderen Tätigkeiten wie etwa mit der Schere schneiden, Besteck benutzen oder Hämmern und Werkeln, kann das Kind selbst entscheiden, welche Hand es am liebsten einsetzt, je nachdem welche sich besser anfühlt. Mit dieser jeweils festgelegten Hand werden dann die damit verbundenen Tätigkeiten geübt, damit auch hier Automatisieren und die Entwicklung von Fertigkeiten erfolgen können.

Auch im Schnellverfahren: Ergotherapeut:innen geben Kind und Eltern Sicherheit Lässt sich die Händigkeit zunächst nicht klar feststellen, üben Ergotherapeut:innen mit den Kindern bimanuelle – also mit beiden Händen – und Überkreuzungsbewegungen. Dies kann jedoch nur stattfinden, wenn es ausreichend Zeit bis zu Einschulung gibt. Für den Fall, dass die Einschulung kurz bevorsteht, empfiehlt Prof. Kraus ein von ihr humorvoll „Härtetest“ genanntes Schnellverfahren. Die Kinder schreiben, malen, malen aus und machen unterschiedliche Tätigkeiten vielfach und über eine längere Zeitspanne mit jeder Hand. Gemeinsam mit der Ergotherapeut:in beurteilt das Kind im Anschluss die einzelnen Sequenzen, sagt, mit welcher Hand es schöner malen konnte oder was sich besser angefühlt hat. Alle diese Aussagen und Überlegungen fließen in die Entscheidung ein, mit welcher Hand das Kind schreiben lernt. Ein ausführlicher Test zur Händigkeit durch spezialisierte Ergotherapeut:innen verleiht dem Kind und sicher auch seinen Eltern die nötige Sicherheit für einen guten Start in das Schulleben.

Bis ins Erwachsenenalter möglich: Rückschulung von rechts nach links Die Folgen einer Umschulung – in aller Regel passiert dies bei einer angeborenen Linkshändigkeit auf Schreiben mit rechts – können, müssen aber nicht belastend sein. „Wer allerdings die bereits beschriebenen Schwierigkeiten hat und einen entsprechenden Leidensdruck verspürt, sollte über eine Rückschulung nachdenken; dabei ist es unwesentlich, wie alt jemand ist“, rät Prof. Kraus. Bei Kindern kann dies optimalerweise in den Sommerferien stattfinden; Erwachsene haben eigene Vorstellungen und Möglichkeiten. Wesentlich ist in einem solchen Fall, dass auch das Umfeld mitspielt und sich einbinden lässt. Sind das Kind und seine Eltern motiviert, eine Rückschulung zu beginnen, ist auch die Kooperationsbereitschaft von Erzieher:innen oder Lehrer:innen gefordert. „Ohne die Unterstützung und auch Rücksichtnahme der beteiligten Lehrer:innen ist der Erfolg einer Rückschulung nicht gesichert. Eine entsprechende Beratung und Informationsaustausch sind maßgeblich“, hält Prof. Kraus fest. „Es ist kein leichtes Unterfangen, lohnt sich aber in den meisten Fällen“, so das Fazit der Expertin.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeut:innen vor Ort; Ergotherapeut:innen in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://dve.info/service/therapeutensuche.

04.07.2024 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

Narben sind oft mehr als ein Schönheitsfehler
Ein Unfall oder eine Operation hinterlassen oft eine nicht so gut heilende Narbe. Hier kann die Physiotherapie helfen.

Unsere Haut wird in unserem Leben immer wieder verschiedenen Strapazen ausgesetzt. Hier kommt es schon mal vor, dass wir uns verletzen. Auch unfallbedingte und krankheitsbedingte Operationen hinterlassen ihre Spuren auf unserer Haut und in unserem Körper. Eine Verletzung oder Operation hinterlässt immer eine Narbe auf der Haut und im Gewebe darunter.

Unsere Narben sind leider mehr als nur ein Schönheitsfehler, denn sie reicht bis in die Tiefe.

Unsere Narben verheilen im besten Fall so, dass sie kaum zu sehen und zu erspüren sind. Sie können aber auch hart, wulstig und gerötet hervortreten. Manche Narben können sogar unsere Beweglichkeit einschränken, und andere beginnen zu spannen und zu schmerzen.

Das Gewebe, das sich während der Wundheilung bildet, ist in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr in ständiger Veränderung. Funktioniert auf Anhieb eine Wundheilung nicht ganz so, wie es sein sollte, dann ist es sinnvoll, dass sie einen Arztbesuch nicht auf die lange Bank schieben. Geeignete Maßnahmen, die die Heilung der Narben und der angrenzenden Regionen unterstützt, können jetzt verordnet werden. Eine gezielte Narbenbehandlung der Physiotherapie zusammen mit der entsprechenden Krankengymnastik kann hier Abhilfe schaffen.

Narbengewebe besteht aus neugebildeten, ungeordneten, kollagenen Fasern. Diese Fasern erhalten jetzt im besten Fall eine sachkundige Unterstützung, damit sie sich in der Zugrichtung des Gewebes ausrichten und zur größtmöglichen Elastizität beitragen können. Die Physiotherapie kümmert sich um Narben, die die motorische Funktion auf Dauer einschränken könnten.

01.07.2024 DGA | Quelle: Like Physio, Kevin Glaser (openPR)

Apotheken-Notdienst

Anschrift
Notdienstzeiten
Herzog-Wilhelm-Straße 15
52511 Geilenkirchen
Tel: 02451/6 82 22
vom 14.07. - 09:00 Uhr
bis 15.07. - 09:00 Uhr
Aachener Str. 75
41812 Erkelenz
Tel: 02431 97477 40
vom 14.07. - 09:00 Uhr
bis 15.07. - 09:00 Uhr
Kreisbahnstr. 35
52428 Jülich
Tel: 02461/5 86 46
vom 14.07. - 09:00 Uhr
bis 15.07. - 09:00 Uhr
Buscherstr. 21
41836 Hückelhoven
Tel: 02433/5 16 17
vom 15.07. - 09:00 Uhr
bis 16.07. - 09:00 Uhr

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Fax: 02452 - 978606
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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

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    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

  3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

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    2. Dauer der Speicherung

      Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

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    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

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    a) Zweck der Datenverarbeitung
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III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

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  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
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    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Gesellschafter: Alexander Eurelings und Michelle Eurelings-Maassen


Telefon: 02452 - 66615
Fax: 02452 - 978606
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Berufsbezeichnung: Physiotherapeuten verliehen in den Niederlanden

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Aufsichtsbehörde:
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Valkenburger Straße 45
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https://www.kreis-heinsberg.de/politik---verwaltung/verwaltung/aemter/?ID=17

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